News

Veröffentlicht: Dienstag, 30. August 2016 12:38

Der FSA geht neue Wege - FSA Verbandsdialog

Der FSA geht neue Wege - unter diesem Motto lud der Fußballverband Sachsen-Anhalt zum Verbandsdialog nach Magdeburg ein. 

Hierfür reisten die Gäste, als Vertreter der Vereine, Kreis- und Stadtfachverbände, aus allen Winkeln des Bundeslandes an. Auch Ehrengäste, Sponsoren, Partner sowie Vertreter aus Politik beteiligten sich aktiv an den Diskussionsrunden. Man traf sich mit dem Ziel, an der zukünftigen Ausrichtung ihres Verbandes mitzuwirken. Für den KFV Wittenberg nahmen Victoria Yanovich (Öffentlichkeitsarbeit KFV), Tino Baumgart (Klödener SV), Hans-Jürgen Eiserfey (Möhlau), und Joachim Golly (Präsident KFV) am Verbandsdialog teil.

Verbandspräsident Erwin Bugar begrüßte die Angereisten und der Trailer FSA 2020 - Verbandsentwicklung ließ erahnen worauf der Fokus des Tages lag. Nach einleitenden Gedanken von Manfred Maas, Geschäftsleitung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt und Werner Beyer, Fußball und Leichtathletikverband Westfalen e.V., gab es kein Halten mehr. Wolfgang Möbius und Holger Vetter (beide DFB) moderierten gelungen durch den Dialog und leiteten die erste Gruppenarbeitsphase ein. „Wie sollte der Verband die Kommunikation und Zusammenarbeit künftig gestalten?“  lautete die erste Frage und schlagartig stieg der Geräuschpegel und intensive Diskussionen entbrannten. Zahlreiche Vorschläge wurden durch die Teilnehmer formuliert. Nach 45 Minuten, und einer kurzen Nachspielzeit, einigte man sich auf eine zentrale Empfehlung.

Nach der Mittagspause widmete man sich den  erarbeiteten Ergebnissen und präsentierte diese für alle sichtbar. Um Veränderung und Strukturwandel als Chance zu begreifen, berichteten Vertreter verschiedenster Bereiche über Ihre Erfahrungen und den hier angestoßenen Prozess. Hierfür teilten Christoph Kutschker (Vizepräsident Sächsischer FV), Eberhard Bunzel (Sportvorstand LSB Sachsen-Anhalt) und Dr. Hans-Georg Moldenhauer (FSA Ehrenpräsident) ihre Erfahrungen und Sichtweisen mit den Anwesenden. Trotz eines vollen Terminkalenders nahm sich Innenminister Holger Stahlknecht die Zeit, um sich ebenfalls an diesem Erfahrungsaustausch zu beteiligen und mit den Vertretern der Vereine und Verbände ins Gespräch zu kommen.

Neue Wege zu gehen und Veränderung anzustoßen erfordert manchmal sich von Altem zu trennen. Folgerichtig präsentierte Geschäftsführer Christian Reinhardt die neue Website des FSA, die während der Veranstaltung, um 11.36 Uhr online ging (www.fsa-online.de).

Mit dem Film des DFB „Zurück zu den Wurzeln“ ging es weiter. „Welche Empfehlungen leiten wir für den Verband aus dem Film ab?“ hieß die zunächst einfach klingende Frage. Ideen waren sofort da, dann aber die Einschränkung - für den Verband. Die Lautstärke steigerte sich nochmals. Auch dieses Mal musste sich in den letzten Minuten wieder auf eine Empfehlung geeinigt werden.Doch damit waren die Gäste noch nicht entlassen. Ein Highlight sollte es noch geben. Vor den Augen des Verbandes wurde die Partnerschaft zwischen Ford und dem FSA besiegelt. Matthias Otto (Ford-Werke GmbH Köln), Erwin Bugar (Präsident FSA), Mario Pinkert (2. Vizepräsident FSA) und Christian Reinhardt (Geschäftsführer) unterzeichneten den Kooperationsvertrag. Ziel der Partnerschaft ist nicht, wie vielleicht vermutet, Geld für den Verband zu bekommen, sondern eine Unterstützung für die Vereine zu bieten. Als Ergebnis präsentierte der Geschäftsführer des FSA, Christian Reinhardt, stolz das exklusive Leasing-Angebot von Ford für den FSA, seine Verbände und Vereine.

Dann war es endgültig geschafft. Die Hitze hatte allen viel abgefordert, aber das Resultat kann sich sehen lassen. Trotz intensiver Debatten rund um das Thema blieb es stets fair. So war es für die Offiziellen ein angenehmer Tag. Die Spielanalyse im Anschluss bot Platz für viele intressante Gespräche. Die Resonanz der Teilnehmer war, einer ersten Einschätzung nach, durchweg positiv.

„Ich bin froh, dass ich gestern an der Veranstaltung teilnehmen durfte. Ich habe gestern einen neuen Fußballverband Sachsen Anhalt kennen gelernt.“, schrieb Werner Meinschien am Folgetag, was der FSA mit Stolz entgegennahm.

Quelle Text+Bild: www.fsa-online.de